Unter den über 100 Klavierwerken von Joachim Raff (18221882) nehmen seine drei Klaviersonaten eine besondere Stellung ein. In ihnen zeigt sich ein beträchtlicher kompositorischer Anspruch, während Raff in seiner Klaviermusik ansonsten vielfach dem Genre der Salonmusik zuneigt. Die Sonaten repräsentieren drei hauptsächliche Schaffensphasen von Raff.
Die 1844 komponierte frühe Sonate op. 14 entstand, nachdem Raff sich nach positiver Bewertung seiner ersten Werke und nach Ermutigung durch Felix Mendelssohn Bartholdy entschlossen hatte, eine Laufbahn als Komponist zu wagen.
Die Fantasie-Sonate d-moll op. 168 schrieb Raff 1871, als er sich auf dem Höhepunkt seines Ruhms befand und in Deutschland zu den damals meistgespielten Komponisten zählte. Die Widmung an Camille Saint-Saëns zeigt Raffs Opposition gegen die nach dem Deutsch-Französischen Kriege 1870/71 in Deutschland grassierende Abneigung gegenüber Frankreich und seinen musikalischen Repräsentanten.
Die im Herbst 1881 komponierte zweite Fassung der Sonate op. 14 hat mit der frühen Version nur die Opuszahl gemein. Raff schuf mit diesem Spätwerk eine gänzlich neue Sonate.
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